Kurs mit Kuriositäten

Der Trainerkurs in München (21./22.7.2012) hatte für alle Teilnehmer einiges zu bieten: Interessante Theorie, abwechslungsreiche Praxis und gute Verpflegung. Dabei stand der Praxisbezug besonders im Vordergrund. Denn nicht umsonst hiess der Leitsatz des Kurses „Theorie in praktischen Päckchen.“ Spannend war dabei nicht nur die kuriose Anfangsphase.

Es gibt die Meinung, dass der erste Eindruck für viele Menschen besonders wichtig ist. Das ist auch im Unihockey so und ich bekam es zu spüren. Bevor der Kurs überhaupt los ging und die ersten Worte gewechselt wurden, machte ich keine gute Figur: „Was? Der ist jünger als ich? Was soll der mir beibringen?…“ (Auszug aus Feedbackbogen des Teilnehmers X).

Diese Skepsis lag knisternd in der Luft und ich versuchte die Spannung mit meiner Kompetenzen und meinem Fachwissen in eine vertrauensvolle Lernatmosphäre umzuwandeln. Minute für Minute gelang mit der Wechsel und bevor die erste Praxiseinheit begann, war das Eis gebrochen: „…Die Antwort: Vieles!!!“ (Auszug aus Feedbackbogen des Teilnehmers X).

„Alles sehr beeindruckend, v.a. das Wissen und die Kompetenz“ (Auszug aus Feedbackbogen des Teilnehmers A).

20 Teilnehmer erlebten innert vier Blöcken mit je einem Theorie- und einem Praxisteil ein volles Kursprogramm. Die Praxisteile waren thematisch an die vorher referierte Theorie gebunden und zudem noch an die vier Basics im Unihockey orientiert: Ballführen, Schuss, Pass und Torhüter.
Im Block eins ging es um eine Struktur, wie ein Training aussehen könnte bzw. wie ein Training zu leiten ist. Dabei waren fünf Punkte wichtig: Ziel, Ganzheitlichkeit, Flow, Torhüter und Spiel. Im Block zwei thematisierte ich taktische Grundlagen. Ich stellte dabei systematisch individualtaktische, gruppentaktische und mannschaftstaktische Elemente vor. Der abschliessende DVD Abend mit dem Cupfinale zwischen GC Unihockey und Wiler rundete den Samstag gebührend ab.
Am nächsten Tag weckte ich meine Kursteilnehmer mit einem kleinen Test. Danach ging es um Kreativität und Abwechslung im Training. Sprich wie kann ein Trainer selbstständig in kreativen Arbeiten ein abwechslungsreiches Training gestalten. Ein Schwerpunkt waren dabei die alternativen Übungsformen . Im letzten Block stellte ich verschiedene Mentaltechniken vor und Wege, wie man diese im Training trainieren und einsetzen kann.

„Der Kurs war sehr abwechslungsreich. Nach der Praxis war man in der Lage wieder gut zuzuhören! Fand ich super.“ (Auszug aus Feedbackbogen des Teilnehmers B).

Die Theorie wurde in dem Kurs in praktischen Päckchen verpackt. Dieses Motto bewirkte auch, dass einige Kursteilnehmer auch mal richtig ins Schwitzen kamen. So mussten sie mal am eigenen Körper spüren, wie anstrengenden Unihockey sein kann.

„Es hat Spass gemacht.“ (Auszug aus Feedbackbogen des Teilnehmers c).

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„Der Wille ebnet den Weg an die Spitze,
ich bin kein Talent."
Nadja Kamer