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Eigenkritik

Mein Lebenssinn ist Menschen zu inspirieren, ihr grenzenloses Potenzial zu entdecken und auszuleben. Wie sehe ich, ob ich es schaffe? Wenn die Augen meiner Zuhörer leuchten. Wenn ihre Augen nicht leuchten, stelle ich mir eine Frage: „Was tue ich gerade, dass die Augen meiner Zuhörer nicht leuchten?“ Stell dir diese Frage bei Kindern, Mitarbeitern… und du lebst in einer anderen Welt – der Welt der Inspiration und Menschenentwicklung. (Bischoff 2011 Facebook)

Mit diesen Worten spielt Bischoff auf ein heikles Thema an – Eigenkritik: Sich selbst in den Spiegel zu schauen und zu sagen: „Alles was ich hier sehe, ist mein Fehler!“ Dieser Schritt ist schwierig, führt aber zu einem unheimlich grossen Entwicklungspotenzial Deiner Persönlichkeit.


Bild: Schau in den Spiegel und sage: „Das bin ich, mit allen Schwächen und Stärken!“

Wenn Du das machst, dann übernimmst Du für Dein Handeln zu 100% die Verantwortung. Das bedeutet: Du bist an allem schuld, was dir passiert. Feierst Du einen grossartigen Erfolg, war es nicht Glück, sondern DU mit Deinem Potenzial. Musstest Du eine herbe Niederlage einstecken, waren nicht andere Menschen daran schuld, sondern Du mit Deinen Fehlern.

Mit diesem Blickwinkel fokussierst Du Dich nur noch auf Dich. Du nimmst Dich selber als Messlatte. Ein Ansatz, der Dich glücklich macht:

Konkurriere nicht mit Gegnern und Feinden … sondern konkurriere mit Dir selbst! Sei Dein eigener grösster Kritiker und Dein bester positivster Lehrer! (Bischoff 2008, S. 81)

Bist Du Deine eigene Messlatte, setzt Du Dir Ziele, die Du erreichen kannst. Nimmst Du andere Menschen als Ziel, beispielsweise ich will so gut schiessen wir der Beste aus meinem Team, so erreichst Du das Ziel nie. Es wird immer Leute geben, die besser sind als Du. Du wirst immer unglücklich sein, weil Du das Ziel nicht erreichst.

Literatur:
Bischoff, Christian (2008): Mein Trainertagebuch: Das Spiel. Der Weg ; Das Leben. 1. Aufl. s.l.: Draksal Verlag.
Bildquelle:
http://t0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRnmyqc9Fu1kKkC8OeVJqM-r6RVZflHlVch3jHE96Bjh9om9RKUXDjEirai

Mit Lesen ein besserer Trainer werden!

Ich habe mich vor einiger Zeit gefragt, ob jeder die Möglichkeit hat, ein guter Trainer zu werden. Ein guter Trainer ist ein Mensch, welcher neben Fachwissen auch viele Menschenkenntnisse besitzt. Er verfügt über die Fähigkeit, seine Spieler positiv zu beeinflussen und weiss die individuellen Entwicklungsschritte bestens zu begleiten. Ergebnisse eines guten Trainers erkenne ich nicht an seinen Erfolgen, sondern an dem Fakt, dass sich seine Spieler noch in 10 Jahren an den guten Trainer erinnern und zu sich sagen: „Ja, der hat mich vorangebracht.“

Nach meiner Auffassung kann jeder ein guter Trainer werden, indem er drei Bedingungen erfüllt: Er muss für sein Handeln die volle VERANTWORTUNG übernehmen, er muss eine starke WILLENSKRAFT entwickeln, um nicht von seinem Weg abzuschweifen und er muss hart an sich ARBEITEN.

Mit der Verantwortung ist beispielsweise gemeint: Deine Mannschaft schiesst sehr oft neben das Tor. Jetzt kannst Du Dir sagen, Deine Spieler sind an den schlechten Schüssen Schuld. Sie sollten selber an ihrer Schusstechnik arbeiten oder das Material tauschen. ODER: Du musst in Deinem Training einen Schwerpunkt auf Schusstechnik und verschiedene Abschlusspositionen setzten. Damit unterstützt Du Deine Spieler und zeigst ihnen, dass Du gemeinsam mit ihnen die Entwicklung der einzelnen Spieler bzw. des Teams zusammen gestaltest.

100% Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen bedeutet auch, sich selbst ständig zu reflektieren und mit Eigenkritik nicht sparsam umzugehen. Erledige Deine Aufgaben so gut, wie Du es nur kannst!

Willenskraft: Du hast ein Ziel und willst es erreichen? Dann mach es einfach! Du hast noch kein Ziel? Dann suche Dir schnell eines, sonst hast Du keine Herausforderungen in Deinem Leben und kannst keine Erfolge feiern oder lernen mit Niederlagen umzugehen.


Bild 1: Willenskraft … PENG!

Menschen, die hart an sich arbeiten, lesen sehr viel. Als Trainer kann man in unserer heutigen Gesellschaft nie genug wissen und hat auch nie ausgelernt. Das lebenslange Lernen ist längst kein bildungstheoretischer Slogan mehr, sondern Realität.

Und wie kannst Du Dir am besten neues Wissen aneignen? Natürlich durch lesen, fragen, lesen, diskutieren, lesen etc..

Wenn Du viele Fachbücher über Trainingsthematiken, Bildung und Menschenführung liest und Du Dich somit auf den verschiedensten Ebenen Deiner Trainingstätigkeit weiterbildest, bist Du auf den richtigen Weg. Mit neuen Wissen kannst Du neue Impulse im Training setzen, mehr Abwechslung und Spass haben. Deine Spieler werden Dein Engagement schätzen.

Abschliessend meint Bischoff:

Lesen! Die erfolgreichen und einflussreichen Menschen sind Dauerleser. Sie wollen ständig neue Dinge wissen. (Bischoff 2008, S. 85)


Bild 2: Bist Du auch schon eine Leseratte?

Wie heisst doch gleich das Sprichwort: „Wissen ist Macht.“ Doch halt! Nur allein das Wissen im Kopf zu haben, heisst nicht gleich, dass Dein Training gut wird und Du Dich als Trainerpersönlichkeit weiterentwickelst.
Der Fortschritt beginnt erst, wenn Du das gewonnene Wissen in der Praxis umsetzt. Wendest Du Dein neu gewonnenes Wissen im Training an, hast Du eine starke Waffen gegen Verödung, Verrostung und Langeweile in der Hand.

In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Spass mit allmöglichen Fachbüchern!

Begeisterung ist der Schlüssel zum Erfolg. Nicht nur im Sport – sondern überall (Bischoff 2008, S. 99)

…auch beim Lernen!


Bild 3: Begeisterung pur! Linard Parli beim Cupfinal 2011.

Literatur:
Bischoff, Christian (2008): Mein Trainertagebuch: Das Spiel. Der Weg ; Das Leben. 1. Aufl. s.l.: Draksal Verlag.
Bildquellen:
Bild 1:
http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRLIdL8RO6cSpysGGbVGiR1FgleaAdi3viPUqNzalbDFETI2Y8AWPbQF1MQ
Bild 2:
http://4.bp.blogspot.com/-X7rg6r_7uEg/TlyRCw-xocI/AAAAAAAAEMs/wEY-b3LUCw0/s200/leseratte+2.jpg
Bild 3:
http://unihockey-pics.de/sai2010_11/pics/suicupfin_zur_wiler_q7.jpg

Führung bedeutet anfangen

Ein sehr emotionales Video zum Thema „Führung“. Dazu Bischoff: „Führen bedeutet anfangen“ (Facebook).






Darüber werde ich nachdenken!
„Der Wille ebnet den Weg an die Spitze,
ich bin kein Talent."
Nadja Kamer