Gliederung


1. Trainerkurse
2. Trainerinterviews
3. Trainer-Tools
4. Diagnose- und Förderkompetenzen


1. Trainerkurse

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München 2012: Ausschreibung; Bericht zum Kurs

Donauwörth 2013: Ausschreibung; Bericht zum Kurs

Grimma 2013: Ausschreibung; Bericht zum Kurs


2. Trainerinterviews

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Renato Wyss – Der emotionale Antiautoritär
Magnus Svensson – Der aktive Pragmatiker


3. Trainer-Tools

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4. Diagnose- und Förderkompetenzen

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Ein guter Trainer sollte einem breiten und umfassenden Anforderungskatalog von Kompetenzen genügen. Dabei sind die verschiedenen Kompetenzen von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark ausgeprägt. Allerdings gibt es zwei Kompetenzen, die besonders im Kinder- und Jugendunihockey von jedem Trainer wahrgenommen und entwickelt werden müssen: die Diagnose- und die Förderkompetenz.


Bild 1: In jeder Trainingssituation sind Diagnose- und Förderpotentiale vorhanden.

Diagnosekompetenz: Darunter ist die Fähigkeit und Fertigkeit gemeint Charakteristika von Personen, Personengruppen, Situation etc. zu erfassen und darüber Informationen zu sammeln (Jäger 2007).

Förderkompetenz: Darunter ist die Fähigkeit und Fertigkeit gemeint, erzieherische, beratenden und therapeutische Massnahmen zur Ausbildung und Verbesserung ausgewählter Fähigkeiten eines Spieler einzusetzen (Tenorth (Hrsg.) 2007).


Bild 2: Diagnose und Förderung ist nicht nur bei Kindern sehr wichtig.

Steigen wir tiefer in die beiden Kompetenzen ein, so finden wir im COACTIV-Kompetenzmodell (Kunter et al. 2011) eine sinnvolle und verständliche Unterteilung in Fachwissen und fachdidaktischem Wissen. Das COACTIV-Kompetenzmodell adaptiere ich im Folgenden auf das Unihockey:

Fachwissen: Beschreibt das tiefe Verständnis vom Unihockey. Damit sind nicht die Sprüche „Das Runde muss ins Eckige“ oder „Flach spielen, hoch gewinnen“ gemeint. Es geht um ein tiefgreifendes Verstehen des Spiels, indem u.a. intensiv über bestimmte Thematiken nachgedacht, recherchiert und gelernt wird.

Fachdidaktisches Wissen: Das fachdidaktische Wissen gliedert sich in das Erklärungswissen, das Wissen über das Unihockey-Denken der Spieler und in das Wissen über die Trainingsübung. Erklärungswissen beschreibt die Fähigkeit und Fertigkeit, bestimmte Trainingsübungen, Spielkonstellationen, taktische Anweisungen etc. verständlich zu erklären und zu beschreiben, sodass jeder Spieler in der Lage ist, dies nachzuvollziehen. Das Wissen über das Unihockey-Denken der Spieler ist eine Voraussetzung für gutes Erklären. Der Trainer muss wissen, wie weit die Spieler mit ihren Verständnis vom Spiel sind, um nicht nur wichtige Lerninhalte gut zu erklären, sondern u.a. auch geeignete Übungen und Taktiken auszuwählen. Das Wissen über die Trainingsübung meint das Wissen über die differenten Anforderungsprofile jeder einzelnen Übung.

Jetzt werden sich viel Pragmatiker unter euch fragen: Was bringt mir das? Eine ganze Menge. Denn nun wissen wir, auf was es in der Diagnose und Förderung ankommt. Was muss du als Trainer alles beachten, um deine Junioren bestmöglich zu fördern.


Diagnose- und Förderkompetenz.


Literatur:
Jäger, R. S. (2007). Diagnostik. In H.-E. Tenorth (Hrsg.), Beltz Lexikon Pädagogik (S. 154–155). Weinheim, Basel: Beltz.

Kunter, M., Baumert, J., Blum, W., Klusmann, U., Krauss, S., & Neubrand, M. (Hrsg.). (2011). Professionelle Kompetenz von Lehrkräften – Ergebnisse des Forschungsprogramms COACTIV. Münster: Waxmann.
Tenorth, H.-E. (Hrsg.). (2007). Beltz Lexikon Pädagogik. Weinheim, Basel: Beltz.

Bilder:
Bild 1,
Bild 2






Darüber werde ich nachdenken!
„Der Wille ebnet den Weg an die Spitze,
ich bin kein Talent."
Nadja Kamer